Die Experten sind sich einig, den einen mangele es an betriebswirtschaftlichen Kenntnissen, den anderen an Selbsterfahrung. 


Nobody give a hoot about profit, sagt W. Edwards Deming. Der Mensch ist ein von Natur aus faules Gruppentier. Sein Erfindungsreichtum verdankt er im Grunde der Angst vor dem Ausgestoßensein, weil nur echte Not erfinderisch macht. Schon aus der Physik ist es bekannt: die Masse ist träge und nur wer sich von der Masse entfernt, dessen Potential steigt. 


Auch der Profit eines Unternehmers ist umso größer, je mehr er sich von der Masse abhebt und er sinkt je mehr sich sein Engagement der Masse seiner Angestellten anpasst. Wer jedoch als Angestellter mit der Masse schwimmt, stinkfaul ist, bleibt stets im Mittelpunkt und darf mit sich zufrieden sein und braucht nach nichts zu streben. 


edes Hindernis, das Du überwindest wird zur Kraftquelle. 

 

Die Zeit frisst den, der sie vergeudet. Coaching ist kein geschützter Begriff. Keine staatlich anerkannte Ausbildung oder wissenschaftlich fundierte Qualitätsstandards garantieren eine gute Behandlung. Dabei ist der Rat immer nur so gut wie der Ratgeber. 


Die Strategien reichen von Selbstfürsorge-Appellen in realitätsfernen Wolkenkuckucksheimen bis hin zu Überlebens-Coaching auf steilen Karriereleitern. 




Nicht das Sein, alleine das Werden fragt nach Engagement. Bei Goethe kann man es nachlesen: Wer fertig ist braucht es Niemandem mehr Recht zu machen.  


Doch nicht jedes Potential ist seinem Träger auch zuträglich, gerade Angestellte scheitern trotz Engagement und gutem Willen. Viele scheitern gerade wegen ihres Ehrgeizes, denn manchmal ist es eben von Vorteil, sich an die träge Masse anzupassen und stinkfaul zu sein. Gerade Soldaten sind ein Beispiel hierfür. Diejenigen unter ihnen, die das Spielen mit ihrem Leben durchschauen, schützen sich davon Kanonenfutter zu werden, durch Unterengagement. Wer drauf los rennt, der stirbt. Wer im Schützengraben bleibt, der überlebt. Es lohnt sich eben nur für eine gute Sache zu kämpfen.


Besonders im Angestelltenverhältnis kann Engagement schädlich für die Karriere sein, gerade wenn die Ziele des Unternehmens anders lauten. In vielen Unternehmen driften die Ziele und die gelebte Unternehmenskultur immer mehr auseinander. Daher glauben viele Angestellte, die das Ränkespiel ihrer Vorgesetzten durchschauen, an informelle Spielregeln, die bestimmen, wie viel Engagement tatsächlich erwartet wird. 


Ist mein Chef eine „Frau Holle“ oder sind die „Ratsherren von Hameln“, die Karrieremörder am Drücker? Habe ich Vorteile, wenn ich mehr Engagement zeige als die Masse, oder werde ich ohne Lohn die Stadtmauern verlassen wie der „Rattenfänger von Hameln“, weil ich mit meiner Arbeitsethik nicht ins Team passe?


Wie viel Engagement kann ich mir, gemessen an der Lebensarbeitszeit und meiner Lebenskraft, überhaupt leisten?


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Illustration S. Joost

Abbildung des Rattenfängers wurde graphisch von mir überarbeitet, das Original stammt aus der Mörsperg-Handschrift, Rattenfänger-Motiv, Inv.-Nr.: Hs 1, Copierechte beim Schlossmuseum Sondershausen, Fotograf: H. Rötting


Der Text dieser Unterseite und die hier zum Herunterladen angebotenen Dokumente stammen, falls nicht anders bezeichnet, von mir und wurden notariell hinterlegt. Auch wenn das Nachahmen in der menschlichen Natur tief verwurzelt ist und ich mich geschmeichelt fühlen darf, wenn Sie meine geistige Arbeit unter Ihrem eigenen Namen veröffentlichen, so möchte ich Sie dennoch bitten

 unter Ihrem Namen ausschließlich Ihre eigene Texte zu veröffentlichen. 

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